Interview: Wer Technik zuletzt plant, plant Probleme zuerst.
Technik erst am Ende der Raumkonzeption mitzudenken ist realitätsfern. Wirklich? „Ja!“, lautet die klare Antwort von Michael Zgoll, Geschäftsführer der zgoll: GmbH sowie Sabrina Müller-Plotnikow, Senior Workspace Consultant von wir sind raum. Die beiden Profis unseres Expertennetzwerks tauschen sich im Interview über die Gestaltung der Arbeitswelten von morgen aus – inklusive Worst Cases und Best Practices.
Als Spezialistin für Medientechnik und New Work versteht sich die zgoll: GmbH als „Architect of Workflow“ und ergänzt als Partnerin von wir sind raum unsere Expertise. So entstehen moderne, integrative Arbeitsumgebungen, die weit über Technik und Mobiliar hinausgehen und den Mensch in den Mittelpunkt stellen. Lesen Sie hier einen Auszug des Gesprächs. Mehr pointierte Statements und visionäre Gedanken erwarten Sie hier im vollständigen Video.
„Das Teuerste, was wir verbrennen können, sind nicht 10.000 Euro für die Technik, sondern die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden.“
Michael Zgoll, Geschäftsführer zgoll: GmbH
Michael Zgoll
Gründer und Geschäftsführer der zgoll: GmbH
Sabrina
Müller-Plotnikow
Senior Workspace Consultant
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Mixed Reality im Office der Zukunft
Noch vor kurzer Zeit waren „Hybriden“ Teil von Science Fiction Welten. Heute gehören sie zur Arbeitswirklichkeit. Mit ganz eigenen Ansprüchen und Herausforderungen. Doch zunächst wurde nach der Pandemie nur reagiert: Provisorische Nachrüstungen von Hybridräumen explodierten. Viele Unternehmen zahlten teures Lehrgeld für Umbauten, die bei ihren Teams wenig Akzeptanz fanden. Der Anspruch ist aber ein anderer. Nur durchdachte Konzepte, die Räume als Gesamtsystem betrachten, erschaffen stabile langfristige Lösungen. Flexibel und mit einer Notbremse für (kostspielige) Fehlentscheidungen. „Zentral dabei ist, dass die Räume für den Menschen funktionieren und nicht, dass der Mensch darin funktioniert“, so Sabrina Müller-Plotnikow. Wenn also Architekten, Raumgestalter und Technikspezialisten aus ihren Silos heraustreten und zusammenarbeiten, entstehen intuitive Arbeitswelten, die echte Zusammenarbeit ermöglichen.
Wenn also Architekten, Raumgestalter und Technikspezialisten aus ihren Silos heraustreten und zusammenarbeiten, entstehen intuitive Arbeitswelten, die echte Zusammenarbeit ermöglichen.
Technik als konstitutiver Bestandteil von Räumen
Medientechnik ist kein Zubehör, sondern ein gleichwertiger Teil der Raumgestaltung wie Licht, Möbel oder Akustik. Sie beeinflusst maßgeblich die Qualität von Meetings und die Zufriedenheit von Mitarbeitenden bei der Arbeit. Im Fokus sollte dabei immer die Nutzerfreundlichkeit stehen – ohne aufwendige Schulungen. Wer auf das richtige Pferd setzen möchte, entscheidet sich für nachhaltige Strukturen in stabilen Ökosystemen. Diese schaffen Investitionssicherheit, Einheitlichkeit und bieten der Belegschaft die Chance, mit der Technik mitzuwachsen. In zukunftsfähigen Räumen, die zu Begegnungsorten werden. „Mit schnellen, günstigen Versionen, die aufgrund der kurzen Halbwertszeit von Technik schnell obsolet sind, laufen Sie eher vor die Wand“, resümiert Michael Zgoll.
Mixed Reality verändert die Arbeitswelt grundlegend
Nichts ist stetiger als der Wandel. Die nächste Innovationswelle dürfte dabei stärker denn je vom technologischen Fortschritt getrieben sein – allen voran von Mixed Reality, die in den kommenden Jahren ganze Arbeitsumgebungen neu definieren wird. Digitale Werkzeuge klopfen schon länger an die Bürotür; und wir alle sollten auf die Transformation vorbereitet sein: Weniger klassische Arbeitsplätze, mehr Raum für Bewegung, Begegnung und hybride Szenarien sind gefragt. „In drei bis acht Jahren lösen innovative Werkzeuge wie z. B. Datenbrillen bekannte Arbeitsgeräte wie Laptops und Handys ab. Davon sind wir überzeugt.“, prognostiziert Zgoll. So werden ganze Räume zur digitalen Arbeitsfläche – für jeden individuell und in der Gemeinschaft. Das erfordert neue architektonische Konzepte, textile Erlebnisse und flexible Raumstrukturen. Und zwar jetzt schon.
Quelle: zgoll: GmbH
“In Zukunft wird es so sein, dass wir über ein neues Hybrid sprechen.”
Innovative Arbeitswelten verlangen Räume, die flexibel, intuitiv und menschenzentriert sind. So werden neue Hybridformen entstehen mit Präsenzteilnehmenden im Raum sowie Kolleginnen und Kollegen, die remote zugeschaltet werden. „Manche arbeiten vor Ort noch mit Laptops; andere werden Präsentationen & Co. direkt an Wände projizieren oder Informationen per Datenbrille abrufen.“ Die Perspektiven und Herausforderungen für die bevorstehenden Arten der (Zusammen-)Arbeit und Kommunikation sind vielfältig. Vor allem in Bezug auf KI und virtuelle Realität. Denn auch wenn Technik bereichert, ersetzt sie nicht menschengedachte Ideen und gemeinschaftliche Arbeitsprozesse.
Technik bleibt Werkzeug und wird nicht zum Entscheider. Das letzte Wort haben die Unternehmen, wie Michael Zgoll bestätigt: „Es wird recht schnell in den nächsten drei Jahren einen großen Druck geben, dass solche Elemente auch Teil der Arbeitswelt werden. Als Arbeitgeber muss ich mir natürlich überlegen: Wie gehe ich damit um? Erlaube ich das, will ich das, fördere ich das? Ist das für mich vielleicht sogar ein strategischer Mehrwert?“.
Ein Raum, der hybrid wirklich beherrscht.
Das gezeigte Setting macht sichtbar, was Michael Zgoll im Interview betont: Gute Meetingräume funktionieren erst dann, wenn Technik nicht auffällt – sondern unterstützt. Die großformatige Panoramawand zeigt den Remote-Teilnehmenden so, als säße er direkt am Tisch. Blickwinkel, Kamera und Darstellung sind so abgestimmt, dass Gesprächsdynamik entsteht statt eines „Front-of-Room“-Gefühls. Intuitiv nutzbar und perfekt abgestimmt demonstriert die Raumlösung, wie Architektur, Akustik und KI-gestützte Kameratechnik zu einem Gesamtsystem verschmelzen – genau das, was Zgoll als Schlüssel für akzeptierte, natürlich wirkende Hybridmeetings beschreibt.
Quelle: zgoll: GmbH
Über Michael Zgoll
Michael Zgoll ist Gründer und Geschäftsführer der zgoll: GmbH – einem Unternehmen, das sich als „Architects of Workflow“ einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit seinem Team gestaltet er Arbeitswelten, in denen Raum, Möbel und Medientechnik perfekt zusammenspielen – immer mit dem Ziel, den idealen Workflow für seine Kunden in ganz Deutschland möglich zu machen.
Als echter Technik-Nerd begeistert ihn alles, was smart, durchdacht und zukunftsweisend ist – nicht nur im Job, sondern auch privat. Wenn er mal nicht über die neuesten AV-Trends spricht, trifft man ihn mit dem Rad auf zwei Rädern irgendwo zwischen Waldweg und Ideenschmiede.
Quelle: zgoll: GmbH
Die nächste Innovationswelle heißt Mixed Reality.
– und sie verändert unsere Arbeitswelt grundlegend.
Spatial Computing verschmilzt digitale und reale Räume. Der gesamte Raum wird zum Arbeitsmittel. Doch dafür braucht es eines: vorausschauende Planung.
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Sabrina Müller-Plotnikow
Senior Workspace Consultant - wir sind raum
Hybride Arbeit, neue Raumkonzepte und digitale Tools sollen Produktivität, Zusammenarbeit und Arbeitgeberattraktivität steigern – in der Realität entstehen jedoch oft Insellösungen: Technik ohne Akzeptanz, Räume ohne Funktion, Konzepte ohne Wirkung. Die Folge sind hohe Investitionen, unzufriedene Teams und Arbeitsumgebungen, die ihr Potenzial nicht entfalten.
Gemeinsam mit starken Partnern wie der zgoll: GmbH entwickeln wir ganzheitliche Arbeitswelten, in denen Raum, Technik und Mensch als System gedacht werden – strategisch geplant, nachhaltig umgesetzt und konsequent nutzerzentriert. Für Lösungen, die nicht nur heute funktionieren, sondern langfristig tragen.
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